Gartenstauden

Farne im Garten

Bevor wir uns dann endlich an die eigentliche Planung auf dem Papier machen, schauen wir uns noch ein paar spezielle Stauden-Gruppen an, die Farne, Gräser und Zwiebelgewächse, ohne die kein Staudengarten komplett wäre.

Obwohl man Farne meistens mit Gehölzen und Schatten in Verbindung bringt, gibt es auch Arten, die mit viel Licht auskommen und sogar in den trockenen Ritzen von Mauern wachsen.

Viele heimische Farne sind besonders für den Naturgarten geeignet. Wir wollen auch nicht verschweigen, dass sie zum Teil etwas aufdringlich werden können.
Die Kultursorten sind da meistens deutlich gezähmter im Verhalten.

Am Besten kommen sie zur Geltung, wenn sie nicht von mächtigen Solitärstauden, sondern unaufdringlicheren und dennoch hübschen Partnern begleitet werden. Das können Buschwindröschen oder Sauerklee und viele andere sein.

Die Arten für den Lebensraum Gehölz sind zwingend an humose Böden gebunden, weshalb man keinesfalls das Laub entfernen darf.

Anders sieht es bei den Arten für Steingärten aus, die auch für kleine Ritzen mit wenig Erde geeignet sind.
Darunter sind seltene Liebhaber-Farne, die keinesfalls aus der Natur entnommen werden sollten, wo sie geschützt sind.
Der Milzfarn ist ein ganz hübscher kleiner Mauerfarn, der auch mit Sonne klar kommt.

Andere Arten benötigen feuchte Steinanlagen, wie sie in der Nähe von Teichanlagen vorkommen.

Also schaut einfach die Liste mit 40 Farnen in unserer Datenbank durch und achtet auf die speziellen Bedürfnisse, die im Steckbrief beschrieben sind.
Dann sind Farne äußerst dankbar und die immergrünen Arten wirken auch im Winter mit ihren hübschen Blatt-Strukturen.

In der nächsten Folge schauen wir uns die Gräser an, von denen einige hervorragend mit Farnen harmonieren.

Tabellenübersicht Farne im Staudengarten
Detailansicht Farne im Staudengarten

(1-5 Ziffern angeben)

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