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3. Schritt: So bringen Sie die ausgewählten Pflanzen in
eine optische Ordnung!
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Blütezeiten - Jahreszeiten
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Farbakzente setzen
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Die Höhe der Stauden
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Leitstauden, Begleitstauden und Füllstauden
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Die Geselligkeit der Stauden
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Blütezeiten - JahreszeitenUm harmonierende
Staudenkombinationen zu schaffen, sollten Sie in erster Linie solche Stauden miteinander
vergleichen, die zur selben Zeit blühen. Man teilt dafür das Staudenjahr
in mehrere Zeiträume und betrachtet diese jeweils als Einheit:
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Winter/Vorfrühling: Februar und März >>
Frühling: April und Mai >>
Frühsommer: Juni und Juli >>
Hochsommer und Frühherbst: August und September >>
Herbst: Oktober und November zurück
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Farbakzente setzenFarben erzeugen
unterschiedliche Wirkungen, das gilt auch für die Gestaltung mit den Blütenfarben
der Stauden. Überlegen Sie sich, welche Farbakzente Sie zu welcher Jahreszeit
setzen wollen. Wir geben Ihnen einige Anhaltspunkte über die Wirkung
der Blütenfarben im Garten. Zuletzt bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie
bunte Beete in vielen Farben gestalten oder einige wenige harmonierenden Farben
kombinieren wollen. Keinesfalls langweilig wirken Beete, die zu bestimmten
Jahreszeiten einfarbig gehalten sind.
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Weiß
verstärkt die Wirkung aller Farben und wirkt gleichzeitig dämpfend auf
starke Farbkontraste. Weiß wirkt frisch, kühl und elegant. Weiß hellt
die dunklen Partien des Gartens auf. >>
Edel: Weiße Blüten vor dunklem Laub
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Gelb,
Orange und Rot sind warme Farbtöne, die sich optisch in den Vordergrund
drängen. Da gelbe und orange Farben eine enorme Leuchtkraft besitzen, werden
Sie in einer Pflanzung in geringeren Mengen eingesetzt als blaue und violette
Farben. >> Fröhlich:
Dottergelb kombiniert mit seiner Komplementärfarbe Blau
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Rot
ist ein dominanter Farbton, der auch noch die hinterste Ecke des Gartens näherrücken
läßt. Rote Farbtöne vertragen viel dunkles Blattgrün (Komplementärfarbe).
Rötliche Blätter wirken angenehm dämpfend auf rote Blütenfarben.
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Rosa
Farbtöne haben eine starke Fernwirkung. >>
Romantisch: Rosa, helles Lila und Blau in Kombination mit silbrige
Blätter
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Blau
und Blauviolett dämpfen die Wirkung anderer Farben. Sie schaffen
den Eindruck, daß sich eine Pflanzung weiter in der Ferne befindet. >>
Erfrischend: Verschiedene Blau- und Violetttöne in Kombination
mit Weiß
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Braune
und grüne Farbtöne sind zwar auf den ersten Blick unscheinbar
und wenig reizvoll. Aber sie können dadurch die Wirkung leuchtender Blütenfarben
noch verstärken.
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Die Höhe der StaudenDie Stauden sollten nicht einfach vom Beetvordergrund
zum Hintergrund in der Höhe gestaffelt werden. Wesentlich abwechslungsreicher
wird das Bild, wenn einige wenige deutlich höhere Pflanzen auf dem Beet verteilt
werden. Diese bekommen etwas niedrigere Begleitpflanzen in etwas größerer
Anzahl und werden dann von ganz niedrigen Füllpflanzen optisch getrennt.
Dabei ist die Höhe während der Blütezeit entscheident.
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Leitstauden, Begleitstauden und FüllstaudenUm ein optisch überzeugendes
Ergebnis zu erhalten, ordnet man die Stauden, die man gemeinsam auf ein Beet pflanzen
möchte, in einer Rangfolge ein:
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>> Die Leitstauden:
Die Leitstauden bestimmen das Bild der Bepflanzung. Es handelt sich dabei um Pflanzen,
die auf Grund Ihrer Größe, Blütenfarbe, oder aufstrebenden Wuchsform
mehr auffallen, als ihre Nachbarn. Leitpflanzen werden in rhythmischer Folge
auf der Pflanzfläche angeorndet und zwar in geringer Stückzahl (1-5
Stück). Jede Jahreszeit benötigt ihre eignen Leitstauden, die dann
das Bild beherrschen. Leitpflanzen finden sie in den Tabellen der Datenbank
unter Eigenschaft "Solitärpflanze" oder unter Gruppierung
"einzeln"
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>>
Begleitstauden können in harmonierender Blütenfarbe und Wuchshöhe
in kleineren oder größeren Trupps den Leitstauden beigepflanzt werden.
Begleitpflanzen finden Sie in den Tabellen der Datenbank unter Gruppierung
"einzeln"
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Füllpflanzen werden auf die verbleibenden Flächen gepflanzt:
Diese Pflanzen finden Sie in den Tabellen der Datenbank unter Verwendungsmöglichkeiten
"Bodendecker" oder unter Gruppierung "flächig"
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Seitenanfang
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Die Geselligkeit der StaudenIn der Natur wachsen Stauden in unterschiedlicher
Geselligkeit. Das bedeutet, daß manche Pflanzen nur ganz vereinzelt vorkommen,
andere in kleineren bis größeren Trupps der selben Art. Manche bedecken große
Flächen. Dieses System sollte man im Garten übernehmen. Nicht nur
aus optischen Gründen, sondern, weil die Pflanzungen dann auch leichter zu
pflegen sind. Eine Pflanze, die von Natur aus dazu neigt, schnell größere
Flächen zu besiedeln oder gar zu wuchern, macht viel Arbeit, wenn man versucht,
sie in kleiner Stückzahl zu halten.
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Wir unterschieden drei Stufen der Gruppierung: >>
einzeln oder in kleinsten Trupps. Oft handelt es sich dabei
um Solitärpflanzen. Die auffälligen und höheren Pflanzen dieser
Gruppe eignen sich als Leitpflanzen einer Bepflanzung. 1-3 Stück einer Art
werden zusammengepflanzt.
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kleine bis größere Trupps 3-20 Stück einer Art werden
zusammengepflanzt.
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>> flächige Bepflanzungen
mit Pflanzen, die meist auch als Bodendecker geeignet sind. In dieser Flächigen
Bepflanzungen können selbstverständlich auch Pflanzen anderer Arten
vereinzelt eingestreut werden.
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>> Stauden
-Planung 4. Schritt zurück an Seitenanfang
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