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1. Schritt: Teilen Sie Ihren Garten in Beete mit ähnlichen
Standortverhältnissen ein!
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Lebensraum "Beet"
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Lebensraum "Freiflächen"
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Lebensraum
"Gehölze"
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Lebensraum
"Gehölzrand"
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Lebensraum
"Steingarten"
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Lebensraum
"Wasser"
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Lichtverhältnisse
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Bodenfeuchtigkeit |
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Die LebensbereicheIn der Natur leben Pflanzen mit ähnlichen Standortansprüchen
gemeinsam in gleichen Lebensräumen. Diese Nachbarschaftsverhältnisse
sollte man auch in den Garten übertragen, um möglichst stabile und pflegeleichte
Bepflanzungen zu erhalten. Teilen Sie Ihren Gartenplan erst in die unterschiedlichen
Lebensbereiche ein und unterscheiden Sie hier noch nach Lichtverhältnissen
und Bodenfeuchtigkeit.
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Der
Lebensbereich "Beet" Stauden mit besonders farbenprächtiger
Blüte - meist handelt es sich um Züchtungen - finden hier Ihren Platz.
Diese Pflanzen haben besondere Ansprüche und sind pflegeintensiver, als die
Stauden anderer Lebensbereiche: Sie benötigen
offenen, nährstoffreichen und gelockerten Boden.
Viele Arten sollten alle paar Jahre geteilt werden.
Sie werden mit größerem Abstand gepflanzt. Derart eigene Charaktere
wollen unter sich bleiben und nicht mit Wildstauden kombiniert werden. Beete legen
Sie an übersichtlichen Stellen des Gartens und bevorzugt in Hausnähe
an, dann können Sie die nötigen Pflegearbeiten leicht durchführen.
Und die schönen, vielfach duftenden Stauden kommen gut zur Geltung.
Beetstauden eignen sich gut zum Anlegen von "Themengärten" wie
Bauerngärten, Duftbeeten oder Pflanzungen speziell zur Anzucht von Schnittstauden
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Der Lebensbereich
"Freiflächen" Freiflächen sind alle sonnigen Flächen im
Garten ohne Baum- oder Strauch-Bewuchs. Hier finden weniger anspruchsvolle Pflanzen
- vor allem Wildstauden - ihren Platz. Der Boden wird gelockert, aber nicht gedüngt.
Die Pflanzen werden so gepflanzt, daß sie nach einiger Zeit eine geschlossene
Fläche bilden und Fremdbewuchs kaum mehr Chancen hat. Bodendecker können
hier einen Rasenersatz darstellen. Ein besonderer Standort sind Schotterflächen
mit geringem Humusanteil und duchlässigem Boden. Sie sind besonders pflegeleicht.
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Der
Lebensbereich "Gehölz" Richtige Gehölzstandorte finden sich
in normalen Hausgärten selten. Jedoch sind Pflanzen aus diesem Lebensbereich
auch geeignet für schattige Bereiche an Mauern oder Hauswänden, wenn
entsprechende Vorbereitungen getroffen werden: Gehölzstauden lieben Waldhumus
und einen nährstoffreichen, lockeren Boden. Der Standort sollte luftfeucht
und kühl sein, um Stauden mit zarten Blättern zu behagen. Mit Bodendeckern
in verschiedener Blattfarbe und -form lassen sich hier abwechslungsreiche und
pflegeleichte Flächen gestalten. Immergrüne Pflanzen sorgen für
ganzjährige Attraktion. Wenn Sie ein neues Gehölz mit Bäume
und Sträuchern anlegen, ist dieser Standort für die meisten Gehölz-Stauden
noch nicht geeignet. Greifen Sie dann besser auf Arten des Gehölzrandes zurück
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Der Lebensbereich
"Gehölzrand" Natürlich sind die Ansprüche der Stauden
für den Gehölzrand denen für das Gehölz sehr ähnlich.Jedoch
sind die Ansprüche an Humus und Luftfeuchtigkeit etwas geringer. Der
Standort Gehölzrand ist sehr vielseitig, da man zwischen sonnigen und schattigen
Gehölzrändern unterscheidet. Pflanzen für den Gehölzrand
können Sie natürlich ebenso an Mauern und Hauswänden sowie an Hecken
pflanzen. Der Boden sollte mit Humus angereichert sein. Gehölzränder
eignen sich gut für eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Pflanzen. Insekten
und Vögel werden sich freuen! Eine gelungene Bepflanzung mit Stauden,
die sich selbst reichlich versamen und einen dichten Bewuchs ergeben, ist auch
pflegeleicht.
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Der Lebensbereich "Steingarten" Die Plätze im Garten,
die mit Steinmaterial angelegt sind bieten verschiedene Lebensräume für
Gebirgs- und Felspflanzen. Viele Steingarten-Stauden haben ganz besondere
Ansprüche an Temperatur-, Licht- und Feuchtigkeitsverhältnisse und benötigen
besondere Sorgfalt und Kenntnisse.In unseren Tabellen finden Sie robuste Stauden,
die auf Mauern und in Fugen wachsen, aber auch auf sonstigen steinigen Flächen.
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Der Lebensbereich
"Wasser" Der Lebensbereich Wasser ist äußerst vielseitig. In
unseren Tabellen stellen wir Ihnen Pflanzen für drei unterschiedliche Feuchtigkeitszonen
vor: Pflanzen für feuchte bis nasse Standorte
in Wassernähe Pflanzen für Flachwasserzonen
bis 30 cm Tiefe Wasserstauden für eine
Tiefe ab 30 cm Mit heimischen Stauden in und am Wasser können Sie schöne
naturnahe Bepflanzungen gestalten. Jedoch müssen Sie bedenken, daß diese
Pflanzen meist einen erstaunlichen Ausbreitungsdrang haben. Um Teile der Wasseroberfläche
offen zu halten, muß man hier regulierend eingreifen.
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Lichtverhältnisse:
sonnig: Die Sonne erreicht diesen Standort
ganztags oder zumindest während der wärmsten Zeit des Tages.
absonnig:
Der Bereich ist die meiste Zeit des Tages sehr hell, jedoch während
der heißesten Zeit vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Bereiche auf
bis zu 30% nördlich geneigten Flächen sind ebenfalls absonnig.
halbschattig:Flächen, die durch Gebäude oder Gehölze in
östlicher oder westlicher Richtung ca. halbtags und vor allem während
der Mittagsstunden beschattet werden.
schattig :Flächen, die ganztags
im Schatten von Gebäuden oder Gehölzen liegen.
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Bodenverhältnisse:
Um abschätzen
zu können, welche Pflanzen für Ihren Garten geeignet sind, müssen
Sie die Bodenfeuchtigkeit nach vier Abstufungen unterscheiden:
trocken:
Der Boden fühlt sich fast immer trocken an. Trockenen Boden findet man
in sonnigen Hanglagen bei gutem Wasserabzug oder im Regenschatten von Gebäuden.
frisch: Meist fühlt sich der Boden etwas feucht an, zeitweilig kann
er aber auch trocken sein oder viel Feuchtigkeit enthalten. Normaler Gartenboden
ist frisch.
feucht: Der Boden ist fast ganzjährig feucht. Diese
Verhältnisse findet man in grundwassernahen Lagen. Feuchter Boden läßt
sich in der Hand formen ohne zu zerbröckeln.
naß:Nasse Böden
erkennt man daran, daß eine Grube sich mit Wasser füllt, weil mehr Wasser
vorhanden ist, als der Boden aufnehmen kann. Im Lebensbereich "Wasser"
müssen Sie zusätzlich noch Flachwasser bis 30 cm Tiefe und Wasser
ab 30 cm Tiefe unterscheiden. Die meisten Pflanzen haben eine gewisse Toleranz
in Ihren Feuchtigkeitsansprüchen. Eine Pflanze, die für trockenen Boden
geeignet ist, verträgt in den meisten Fällen auch frischen Boden. Jedoch
gilt diese Regel nicht umgekehrt!
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Stauden -Planung 2. Schritt
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